Europa kommt vom Machen – Euroschnack im November

CC BY-SA 4.0 Lutz Gude | JEF Deutschland e.V.

Seit Jahren sind sich die Politiker einigt. Die EU muss reformiert werden, die EU muss demokratischer werden, wir brauchen einen Neustart für das Projekt Europa. Aber passiert ist wenig! Hunderte Podiumsdiskussionen, „Europa: Quo Vadis“ – Veranstaltungen und eine Krise nach der anderen, und trotzdem bleiben die Reformen auf der Strecke. Davon haben wir genug! Es wurde viel geredet, jetzt müssen wir auch machen! Denn die europäische Idee ist unter Druck, Populisten und Nationalisten stellen unsere Europäische Union generell in Frage.

Deswegen steht die Kampagne der JEF Deutschland für die Europawahl unter dem Motto #EuropaMachen. Wir stellen klare inhaltliche Forderungen an die Politik, und fordern auf endlich konstruktiv an Europa zu arbeiten!

Als Auftaktveranstaltung der Kampagne möchten wir euch herzlich zum Euroschnack im November ins Dock Europe einladen! Dort werden Mustafa und Silvia aus dem Bundesvorstand die Kampagne und die inhaltlichen Forderungen vorstellen.

Im Anschluss wollen wir die Kampagne mit 2-3 „Hamburger Forderungen“ ergänzen, um den regionalen Bezug sicherzustellen #federalism. Diese Punkte würden wir gerne mit euch erarbeiten. Abschließend werden wir uns in einer Ideenwerkstatt Gedanken über mögliche Veranstaltungsformate für die Kampagne machen.

Mehr Infos zur Kampagne findet ihr vorab unter: https://europamachen.eu/fordern/

Wenn ihr jetzt schon so wie wir von der Kampagne begeistert seid, wie wir – macht doch in unserer AG Europawahlkampf mit! Meldet euch einfach bei christine.nettersheim (at) jef-hamburg.de oder schreibt uns bei Facebook.

Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid, und mit uns zur bevorstehenden Europawahl diskutiert!

Wann? Am Mittwoch, den 14.11.2018 um 19 Uhr

Wo? Internationales Bildungszentrum dock europe e.V. (Bodenstedtstr. 16, Eingang West, Nahe S Holstenstraße)

Hier geht es zur Facebook Veranstaltung.

Aus „Europarettern“ werden „Europamacher“

Bunt und laut: Die „Europamacher“ auf dem Weg in die Innenstadt von Halle (Saale). CC BY-SA 4.0 Lutz Gude | JEF Deutschland e.V.

Auf dem diesjährigen Bundeskongress der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Deutschland e.V., der vom 12. – 14. Oktober in Halle (Saale) stattfand, wurden nicht nur spannende Antragsreden geschwungen, sondern auch bunte Flaggen. Im Rahmen einer symbolischen Straßenaktion in der Hallenser Innenstadt wurde am Samstagmittag mit viel #jefspirit die „Europa Machen“ Kampagne gestartet. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative der JEF und der Europa-Union Deutschland (EUD) e.V. zur Europawahl 2019. Diese zielt darauf ab, die Bürger*innen im kommenden Mai zum Wahlgang zu motivieren und gleichzeitig auf bestimmte Forderungen zur Zukunft der Europäischen Union (EU) aufmerksam zu machen. Die JEF und ihr Dachverband EUD möchten sich bei der Europawahl 2019 gezielt für folgende Punkte stark machen:

  • Europa sozialer machen: Soziale Mindeststandards garantieren und eine EU-Arbeitslosenversicherung einführen
  • Europa soldidarischer machen: Eine Europäische Asylbehörde für eine Europäische Asyl- und Migrationspolitik und die solidarische Verteilung Geflüchteteter
  • Europa innovativer machen: Aufstockung der Investitionen in Forschung und Innovation
  • Europa möglich machen: Mehr Eigenmittel für die EU zur Erfüllung ihrer Aufgaben
  • Europa demokratischer machen: Ein Initiativrecht für das Europäische Parlament
  • Europa sichtbar machen: Spitzenkandidaten im europäischen TV-Duell zeigen

CC BY-SA 4.0 Lutz Gude | JEF Deutschland e.V.

Zwar ist europäische Politik und was andere EU Staaten bewegt wieder in aller Munde, jedoch nicht immer im positiven Sinne: In einigen Mitgliedsstaaten der EU sind die Rechtsstaatlichkeit und grundlegende Rechte, wie juristische Unabhängigkeit und Pressefreiheit, bedroht, während gleichzeitig mehr und mehr nationalistische Extremisten Einzug in die Landesparlamente erhalten. Die #europamachen Kampagne soll daher an den Gestaltungsgeist der Bürger*innen appellieren und aufzeigen, dass man sich proaktiv einbringen kann und sollte – frei nach dem Motto “Europa Machen – jetzt und richtig”!

Bereits zur Europawahl 2014 hatte sich die JEF Deutschland mit der „Europaretter“-Kampagne kämpferisch gegenüber der Krisensituation in der EU positioniert. Damals stand die Euro-Krise im Fokus und die Wahl war gekennzeichnet vom Erstarken euro- und europakritische Parteien. Ein Höhepunkt der damaligen Kampagne war die Petition an die ARD, das Kandidatenduell der europäischen Spitzenkandidaten zur Primetime in der ARD und im ZDF auszustrahlen und nicht nur im Spartensender Phönix. Damals wie heute möchte sich die JEF für eine proeuropäische Sichtweise einsetzen und mit ihrer Kampagne an den Dialog zwischen Bürger*innen und der Politik appellieren.

Im Superheldengewand: Die „Europaretter“ zur Europawahl 2014 vor dem Brandenburger Tor in Berlin. | JEF Deutschland e.V

Als JEF Hamburg möchten wir die bundesweite Kampagne durch lokale Aktionen unterstützen. Falls auch du Interesse daran hast, bei diesen Aktionen dabei zu sein oder mehr über die Forderungen der JEF und EUD für die Europawahl 2019 zu lernen, dann wende dich gerne an unsere AG Europawahl. Kontakt: christine.nettersheim (at) jef-hamburg.de

Mehr Informationen zur „Europa Machen“ Kampagne: https://europamachen.eu/

Bericht zur vergangenen „Europaretter“ Kampagne: https://www.jef.de/projekte/europaretter/ , https://www.jef.de/projekte/europaeisches-tv-duell-zur-prime-time/

Bu – Was? BuKo: Der jährliche Bundeskongress der JEF

CC BY-SA 4.0 Lutz Gude | JEF Deutschland e.V.

Wieder einmal ist es soweit und wir machten uns auf dem Weg zum jährlich stattfindenden Bundeskongress der JEF. Beim Bundeskongress – kurz BuKo – kommen Vertreter*innen aus allen 16 Bundesländern zusammen und diskutieren über inhaltliche Anträge, die auf Bundesebene für die JEF gelten und mit denen wir JEFer*innen politische Position beziehen. Bereits im Vorfeld musste man diese Anträge einreichen, damit alle Landesverbände genug Zeit haben, um sich über die Inhalte Gedanken zu machen und ggf. Änderungen oder die Ablehnung des Antrages vorzuschlagen.

Aus Hamburg waren wir mit fünf Vertreter*innen am Start plus unsere liebe Jasmin, die als ehemaliges Mitglied des Bundesvorstandes ebenfalls vor Ort war. Die Anzahl der stimmberechtigten Delegierten richtet sich nach der Anzahl der Mitglieder des Landesverbandes. Dieses Jahr ging es nach Halle an die Saale. Wir Hamburger*innen waren eine gemischte Truppe von „alten BuKo-Hasen“ und Neulingen. In Halle angekommen war es daher ganz praktisch, dass bereits am ersten Abend ein kurzer Einführungsworkshop für alle stattfand, die den BuKo noch nicht kennen, aber gern kennenlernen wollten. Neben dem BuKo fand in Halle zeitgleich der BA (Bundesausschuss) statt, bei dem viermal im Jahr zwei Vertreter*innen der Landesverbände zusammenkommen. Der erste Abend war daher mit dem Treffen für die Neulinge, einem ersten kurzen Treffen für die BA-Delegierten und einer ersten Zusammenkunft aller Teilnehmer*innen gut gefüllt. Alle Teilnehmer*innen wurden am Freitagabend zu einem Empfang in der Handelskammer eingeladen, wo wir bei einem kleinen Imbiss nicht nur Grußworte hörten, sondern auch in einem sogenannten „World-Café“ zu unterschiedlichen Themen (z.B. Fairer Handel in Europa, Brexit, Populismus in Europa und und und) mit interessanten Referent*innen diskutieren konnten.

Samstagmorgen ging es dann mit dem BuKo weiter. Wir hatten insgesamt 17 Anträge auf der Tagesordnung und als politischer Verein ist es nur logisch, dass wir viele Details und grundsätzliche Fragen ausführlich diskutieren und am Ende demokratisch abstimmen müssen. Beispielsweise wurde diskutiert, ob man ab 16 Jahren oder ab 18 Jahren wählen sollte, welche Rolle künstliche Intelligenz spielen sollte und wie die Brexit-Verhandlungen zu bewerten sind. Alle beschlossenen Anträge sind unter www.jef.de zu finden.

Neben den Anträgen stand in diesem Jahr aber auch noch die Wahl eines neuen Bundesvorstandes bevor. Dieser wird für zwei Jahre gewählt. Die Kandidat*innen stellten ihre Ideen für die nächsten Jahre dem Gremium vor und standen natürlich für Fragen zur Verfügung. Einige der Mitglieder aus dem letzten Vorstand standen nicht mehr zur Wahl und daher gab es sowohl Erfahrene als auch neue Motivierte, die zur Wahl standen. Wir von der JEF Hamburg freuen uns sehr über den neuen Vorstand und sind uns sicher, dass wir gute Vertreter*innen auf Bundesebene gefunden haben!

Der BuKo ist aber nicht nur ein Kongress, bei dem ausschließlich von morgens bis abends diskutiert wird. Der BuKo ist auch ein Familientreffen der großen JEF-Gemeinschaft und eine schöne Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen. Politisch haben wir auch vor Ort ein Zeichen setzen wollen und daher wurde uns von dem scheidenden Bundesvorstand die Kampagne „Europa Machen“ vorgestellt. Nächstes Jahr ist mit den Europawahlen ein sehr wichtiges Jahr für die EU, weshalb wir als JEF natürlich auf die Wahlen aufmerksam machen wollen. Unter dem Motto „Europa Machen“ sind wir durch die Stadt Halle gezogen, bekleidet mit Europa- und JEF-Flaggen und passenden Plakaten. Neben dieser Aktion um die Mittagszeit war dann auch die verdiente BuKo-Party am Abend ein weiteres Highlight des Wochenendes.

Der Sonntag wurde noch einmal für die restlichen Anträge genutzt, die noch diskutiert werden mussten und endete dann für alle Teilnehmenden mit der Rückreise. In Halle haben wir viele wichtige Dinge beschlossen, die Kampagne „Europa Machen“ kennengelernt und viel Motivation gesammelt. Wir haben auch für Hamburg eine Menge Ideen mitgenommen und freuen uns daher schon jetzt darauf, die Europawahlen mit lustigen Aktionen zu bewerben und auf den BuKo im kommenden Jahr!

Wir hoffen, dass wir euch auch von der Kampagne begeistern können und wir gemeinsam in Hamburg aktiv werden!

Übrigens: Falls du auch mal an einem BuKo teilnehmen oder deine eigenen Anträge auf der Bundesebene diskutiert sehen möchtest, kannst du gerne bei unserer AG Bundesverband mitmachen. Melde dich einfach unter christian.kisczio (at) jef-hamburg.de

Feinde Europas? Autokraten und Rechtspopulisten vor der Europawahl

Tagesseminar der JEF Hamburg

Feinde Europas? Autokraten und Rechtspopulisten vor der Europawahl

Vor der Europawahl 2019 steht die europäische Idee nicht ohne Gegenspieler da. In fast allen Mitgliedsstaaten gibt es rechtspopulistische und europaskeptische Parteien, die teilweise in den letzten Jahren massiv an Einfluss gewonnen haben. In Polen und Ungarn sind immer autokratischer regierende Parteien an der Macht, die ihre ganz eigene Version von Europa durchsetzen wollen. Auch aus Wien und Rom wird das europäische Projekt in Frage gestellt. Zusätzlich steht auch Russland im Verdacht, die kommende Wahl massiv beeinflussen zu wollen.

Zu diesem Thema möchten wir euch zu unserem Tagesseminar einladen.

Wir wollen mit euch über den wachsenden Populismus und Autoritarismus in der EU diskutieren, uns europaskeptische Bewegungen in den Mitgliedsländern anschauen, und Russlands Einfluss näher auf den Grund gehen. Dabei wollen wir den Fokus grade auf Länder und europafeindliche Bewegungen legen, die sonst nicht so im Mittelpunkt stehen.

Nach einem kurzen Kennenlernen werden wir euch in die Thematik und die Begrifflichkeit einführen. Im Anschluss werden wir die Thematik in kleinen Gruppen besprechen. Wie immer wird es viel Raum für Diskussion geben!

Für Kaffee und Kekse während des Seminars ist gesorgt. Für die Mittagspause rechnen wir eine Stunde ein, sodass wir uns alle in den umliegenden Läden und Restaurants versorgen können.

 

Bitte meldet euch hier an! https://goo.gl/forms/vf6Wx8ZRgweuTAri2

Wir freuen uns auf euch!

 

Wann? 24.11.2018 von 09.30 bis 17.00 Uhr

Wo? DockEurope, Hamburg

Bericht vom Infostand auf der 10. Hamburger Klimawoche

Sina Wickemeyer vom Info-Point Europa am Stand. Plakat in der der Mitte: Wir haben interessierte Besucher*innen gefragt, was für sie gute Umwelt- und Klimapolitik ausmacht.

Unter der Schirmherrschaft von Fürst Albert II von Monaco fand vom 23. – 30. September 2018 die 10. Hamburger Klimawoche statt. Zahlreiche Veranstaltungen boten Gelegenheit, sich über aktuelle Forschung zum Klimawandel sowie die nachhaltigen UN-Entwicklungsziele zu informieren. Anlässlich der sogenannten European Researcher’s Night am Freitag, den 28. September, war die JEF Hamburg zusammen mit der Europa-Union Hamburg und dem Info-Point Europa mit einem Stand beim Themenpark auf dem Lattenplatz am Knust vor Ort. Die European Researcher’s Night ist eine europaweite Initiative, bei der an einem Tag verschiedene Aktionen in ganz Europa verteilt stattfinden. Dies soll Aufmerksamkeit für die essentielle Arbeit von Forscher*innen in der EU schaffen und zu einer Karriere in der Forschung anregen. Die Initiative wird durch die sogenannten Marie Skłodowska-Curie Aktionen von der Europäischen Union gefördert. Im Rahmen der Hamburger Klimawoche wurde in Kooperation mit der Hamburger Hochbahn AG ein „Research Ride“ ins Leben gerufen, bei dem mehrere Science Slammer das interessierte Publikum in der U-Bahn über ihre aktuelle Forschung informierten. Wir freuen uns darauf, bei der Klimawoche im kommenden Jahr auch wieder dabei zu sein!

Mehr Informationen zur Klimawoche gibt es hier: https://www.klimawoche.de/ und https://ec.europa.eu/research/mariecurieactions/actions/european-researchers-night_en