Jasmin beim NDR

Nach Livia war nun am 6. Juli erneut eine Vertreterin der JEF Hamburg bei der NDR Redezeit zu Gast. Unser Vorstandsmitglied Jasmin hat gemeinsam mit Ska Keller & Prof. Dr. Timm Beichelt über den Brexit und die Wünsche der jungen Generation an die Zukunft Europas diskutiert. Hier könnt ihr das gelungene Interview nachhören oder als Podcast runterladen.

Neuer Vorstand gewählt

Seit Samstag hat die JEF Hamburg einen neuen Vorstand. Mehr Bilder und ein paar Sätze dazu, was wir neben den Wahlen und dem Fußballschauen am Samstag noch so getrieben haben, gibt es in Kürze.

v.l.n.r.: Jasmin Sarah König, Laura Frick, Daniel Kosak, Marja de Aguiar, Steffen Güttler, Livia Bremmel, Mona Schmidt, Tristan Dück, Veronika Detel & Frederik Scherler. Nicht im Bild, aber im Vorstad sind Jacob Brank und Julien Motschiedler.

v.l.n.r.: Jasmin Sarah König, Laura Frick, Daniel Kosak, Marja de Aguiar, Steffen Güttler, Livia Bremmel, Mona Schmidt, Tristan Dück, Veronika Detel & Frederik Scherler. Nicht im Bild, aber im Vorstand sind Jacob Brank und Julien Motschiedler.

Statement der JEF-Hamburg zum Referendum in GB: Don’t leave – Change it!

Wir sind traurig. Für Europa und auch für Hamburg, das schon immer eine besondere Beziehung zu Großbritannien hatte. Über 4000 überwiegend junge Briten leben, studieren und arbeiten heute in unserer Stadt. Großbritannien ist eng verflochten mit unserer norddeutschen Kultur und wir werden es als vertrauten Nachbarn in unserem gemeinsamen „Haus Europa“ schmerzlich vermissen!

Dabei können wir viele Beweggründe der Briten durchaus nachvollziehen: Sie haben mit ansehen müssen, wie die Globalisierung der Wirtschaft zur Schrumpfung ihrer Industrien geführt hat und sie spüren, wie dabei der Druck auf die Mittel- und Unterschicht und deren Zukunftsunsicherheit anwächst. Umso mehr bedauern wir es, dass die Mehrheit der Briten nun ausgerechnet die größte Errungenschaft unseres Kontinents – seine fast 60 Jahre andauernde friedliche Vereinigung – als Hauptgrund für die Symptome dieser Wirtschaftsglobalisierung ansieht.

Für uns ist ein politisch vereintes Europa keineswegs die Ursache, sondern vielmehr die Antwort auf eine einseitig internationalisierte Wirtschaft und die damit verbundenen Zugzwänge nationaler Politik. Europas Bürger können ihre Souveränität nur durch die Schaffung ebenso internationalisierte politische Institutionen bewahren – auf der Grundlage einer gemeinsam erstrittenen und demokratisch legitimierten Rechtsordnung.

Wir finden, die Briten haben Recht, wenn sie die Demokratie- und Transparenzdefizite der gegenwärtigen Europäischen Union anprangern. Aber Slogans wie „Vote leave, take control“ der Brexit-Kampagne sind falsch herum gedacht. Der Schlüssel zur Rückgewinnung von Kontrolle liegt unserer Meinung nach nicht in der Abschaffung, sondern in der weiteren Demokratisierung der Europäischen Union!

Dabei fordern wir nicht einfach ein blindes „Mehr Europa“, sondern ein anderes, ein besseres Europa! Ein Europa des Parlamentarismus, der Subsidiarität, der gemeinsamen Öffentlichkeit, der freien und gleichen Wahlen mit europaweiten Wahllisten, ein Europa der kontrollierten Exekutive und der größtmöglichen Transparenz aller seiner Institutionen! Ein vereintes und zugleich föderales Europa!

Lasst uns die Europäische Union mit all unserem Mut, unserer Kraft und Kreativität verändern, und wenn nötig auch neu erfinden – Aber lasst es uns gemeinsam tun und aus ihrem Innern heraus!

Einladung zum Landeskongress und Sommerfest

Liebe Mitglieder,

wie jedes Jahr findet diesen Sommer der Landeskongress der JEF Hamburg e.V. mit anschließendem Sommerfest statt, zu dem wir Euch ganz herzlich einladen wollen.

Unsere Versammlung beginnt am 02. Juli 2016 ab 17 Uhr im Café Paranoia auf dem  Campusgelände der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 8, Schwarzes Gebäude am Parkplatz vor dem Abaton Kino)

Der amtierende Vorstand wird eine Bilanz des zurückliegenden Jahres ziehen und euch über vergangene Aktivitäten informieren. Als Mitglieder könnt Ihr außerdem über den neuen Landesvorstand abstimmen, oder sogar selbst dafür kandidieren. Zusätzlich werden 3  Satzungsänderungen zur Abstimmung gestellt. Dabei geht es darum, dass (1) eine Mitgliedschaft der JEF Hamburg auch eine Mitgliedschaft in der JEF Deutschland bedingt, (2) wir zukünftig zum Landeskongress per Email einladen dürfen und (3) die gegründeten Arbeitskreise auch nach Neuwahlen fortbestehen. Die Anträge können hier eingesehen werden.

FV_Satz.Änd.Antrag1_Automatische Mitgliedschaft den JEF-Deutschland FV_Satz.Änd.Antrag2_Form der Einladung zum Landeskongress FV_Satz.Änd.Antrag3_Fortbestehen aller Arbeitskreise nach Neuwahlen

Aber natürlich soll dieser Tag nicht nur von Formalien bestimmt sein: Im Anschluss an den Landeskongress wollen wir ab 19:00 Uhr gemeinsam mit euch feiern! Bei leckerem Grillgut und Getränken habt Ihr die Möglichkeit, über die Zukunft Europas zu philosophieren, Gleichgesinnte kennenzulernen oder einfach den Sommer zu genießen. Natürlich wird es auch eine Leinwand für EM-Public-Viewing geben 😉 Kommt zahlreich vorbei – wir freuen uns auf Euch!

JEF MV ist da

dfghjkAm Samstag, den 04.06.2016, haben sich in Greifswald die JEF Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Damit gibt es endlich in allen Bundesländern Landesverbände (Berlin und Brandenburg haben einen gemeinsamen). Zur ersten Landesvorsitzenden wurde Lucille Souquet gewählt. Mit vor Ort waren Vertreter_innen aller Nordlichter-Verbände und somit natürlich auch von den JEF Hamburg. Nach der Gründungsversammlung wurde uns auf einer Europa-Rallye die wunderschöne Hansestadt Greifswald gezeigt. Dabei haben wir gleich mit Straßenmalkreide und Plakaten auf die Neugründung aufmerksam gemacht. Abends haben wir dann noch ausgiebig auf dem Sommerfest an der Uni Greifswald den erfolgreichen Start gefeiert. Die JEF Hamburg gratulieren dem ganzen ersten Vorstand der JEF MV zur Wahl und freuen sich auf viele zukünftige Kooperationen.

Euroschnack: Gendergerechtigkeit durch Europa?

Alltagssexismus, Frauenquoten oder Gender-Pay-Gap: Fragen nach dem Verhältnis der Geschlechter sorgen regelmäßig für kontroverse und teils emotional geführte Diskussionen. Bei unserem Euroschnack am 8. Juni haben wir wie immer versucht, eine europäische Perspektive auf diese Themen zu gewinnen. Was hat die EU-Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter bewirkt? Welche Rolle spielt insbesondere das Europäische Parlament für Veränderungen zugunsten von Gleichberechtigung? Warum hat Deutschland die Istanbul-Konvention des Europarates noch nicht ratifiziert? Welche Handlungsoptionen hat (europäische) Politik überhaupt und wo kommt man nur durch zivilgesellschaftliche Änderungsprozesse weiter? Wie stehen wir JEFer*innen zum  Feminismus? Schnell zeigte sich, dass auch bei uns die Meinungen bisweilen weit auseinandergehen, aber darüber dass zur Verwirklichung von Gendergerechtigkeit noch viel getan werden muss und wir uns weiter mit diesem Thema beschäftigen wollen, gab es einen breiten Konsens.