Neues Logo für die JEF Hamburg

JEF-HH Logo_ganz mittelAls einer der ersten Landesverbände Deutschlands übernimmt JEF Hamburg das neue Design des Europaverbandes. Auf seiner letzten Sitzung hat der Landesvorstand nach einer internen Entwicklungsphase und in Kommunikation mit anderen Landesverbänden sowie der Bundesebene das neue Logo verabschiedet. Damit ist ein weiterer Schritt im europaweiten Prozess zu einer stärkeren, einheitlichen Außenwirkung der JEF-Sektionen geschafft.

In einem traditionellen, aber aufgefrischten Föderalisten-Grün steht der Kreis sinnbildlich für die Vollkommenheit unserer Vision eines vereinten Europas. Die drei horizontalen „beweglichen“ Streifen repräsentieren dabei das Konzept eines Föderalismus mehrerer Ebenen – und stellen gleichzeitig eine Stilisierung des bekannten Föderalismus-„E“ dar.

Gelebter Föderalismus bedeutet auch, sich Unterschieden und Besonderheiten positiv bewusst zu werden. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Silhouette einer in der Luft segelnden Möwe mit ins Logo einzubauen. Durch ein solches Lokalkolorit betont Hamburg seine maritime Rolle als Hafenstadt und „Tor zur Welt“, einem Treffpunkt europäischer Kulturen, Wege und Ideen.

 

Lust auf Südfrankreich im Spätsommer?

185543_207337452649054_1071040_nDie JEF-Marseille und die JEF-Hamburg laden Dich im Rahmen der Hamburg-Marseille-Stadtpartnerschaft zur Sommeruniversität der JEF-Frankreich vom 3. bis zum 6. September in Marseille ein!
Der Schwerpunkt dieses Treffen? Jugend, Europäische Union und Klimawandel, in Vorbereitung der UN-Klimakonferenz in Paris im November 2015. Zum Programm gehören Workshops, Debatten, Aktionen in der Stadt, Besichtigungen sowie natürlich viele informelle Möglichkeiten zum Austausch.

 

Die Voraussetzungen:
  • Französisch sprechen und verstehen
  • Zeit vom 3. bis 6. September haben
  • Lust auf interkulturelle, europäische Begegnungen zu einem spannenden Thema!

Kosten: Nur die Anmeldung und die Hälfte des Flugtickets müssen von Dir bezahlt werden, um den Rest kümmert sich das Deutsch-Französische Jugendwerk.

Interesse? Dann melde dich bis 28. Juni bei lea.briand@jef-hamburg.de.

Recap: Euroschnack – Exit after the election?

a51b3c44c078d5e2df3f518a6be97395Great Britain auf der Couch! Wir haben uns heute ein wenig in Ferndiagnose geübt und versucht, die innere Zerissenheit der Briten besser zu verstehen und die Beweggründe ihrer Wahlentscheidung bei der Unterhauswahl vom 7. Mai zu analysieren. Unsere buntgemischte Runde konnte über viele persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse aus Großbritannien berichten, aber auch viel politisches Hintergrundwissen beitragen. Außerdem bereitete uns der mögliche EU-Austritt der Briten Kopfzerbrechen, mit all seinen Konsequenzen für den schottischen Nationalismus, den Nordirlandkonflikt, die Einheit Großbritanniens und natürlich auch für die übrigen EU-Mitgliedsstaaten. Unser Fazit: Niemand kann aktuell wohl wirklich abschätzen, welche Dynamiken ein Brexit in Gang setzen würde. Sicher ist nur, er würde nicht nur die Insel, sondern auch den Kontinent erschüttern!

Moving Europe – Junger Filmabend mit Snack und Talk

Zur Europawoche 2015 haben die Jugendorganisationen der Parteien, AEGEE und die JEF mit Untersützung von Creative Europe im Metropolis Kino einen europäischen Filmabend organisert. . Los ging es mit drei Kurzfilmen zu Immigration und Integration, anschließend  gab es bei Getränken und Snacks Gelegenheit zu Austausch und Diskussion. Als Hauptfilm lief die französische Komödie „Heute bin ich Samba (2014)“. Wobei, vielleicht ist es eher ein Sozialdrama, wenn die Geschichte des senegalesischen Flüchtlings Samba erzählt wird, der nach seiner nicht ganz legalen Einreise vor 10 Jahren trotz Job und fester Wohnung täglich um seinen Aufenthalt bangt.

Wer es verpasst hat:
Einen der drei Kurzfilme kann man auf Youtube nachschauen:


Quar trakt od MONDAR sed GERMAS? – Was denkt die Welt über die Deutschen?: Syldavien 2011, 3 Min., Regie: Sebastian Linke

Griechenland nach dem Regierungswechsel

Euroschnack GriechenlandUm Korruption, Kostas Karamanlis und die Krise in Griechenland ging es bei unserem letzten Euroschnack am 22. April mit Prof. Ulrich Moennig! Warum die Griechen den Euro lieben und der EU misstrauen, was Herr Varoufakis von einem föderalen Europa hält, und wie sich die Deutsch-Griechischen Beziehungen entwickelt haben – über all das haben wir in unerwartet großer Runde diskutiert. Sogar ein Umzug an größere Tische war nötig – bestimmt nicht unser letzter Schnack zum Thema!

Europaakademie 2015: Eine Zusammenfassung

Im April war es wieder so weit: die Europaakademie der JEF Hamburg fand statt. Das jährliche Wochenendseminar in Holstein ist für die JEF Hamburg inzwischen zu einer schönen und sehr fruchtbaren Tradition geworden. In diesem Jahr wollten wir uns mit den Dynamiken von Grenzen auseinandersetzen.

Schwerpunktthemen waren die Flüchtlings- und Sicherheitspolitik an den Innen- und Außengrenzen der EU, aber auch die Grenzen in unseren Köpfen und der europäischen Medienöffentlichkeit.

Foto: Johannes Keil

Teilnehmer der Europaakademie 2015       Foto: Johannes Keil

Eröffnet wurde die Europaakademie mit einem Block zur europäischen Flüchtlingspolitik. Hierfür war der Regisseur Rasmus Gerlach aus Hamburg angereist, um uns seine Langzeitdokumentation Lampedusa auf St. Pauli vorzustellen. Das faszinierende Projekt, bei dem der Regisseur den Film vor jeder Vorstellung neu schneidet, gab uns einen spannenden und berührenden Einblick in das Leben der Flüchtlinge.

Um uns die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten rund um Flüchtlingsströme, Terrorbekämpfung und mangelhafte Ausstattung der Bundeswehr etwas einzuordnen, hatten wir Jugendoffizier Tüngler zu Gast. Er sagt, das Militär sei nicht gegen eine verstärkte europäische Kooperation, dies sei jedoch von politischem Willen der Mitgliedstaaten abhängig. Der bereits geschaffene regulatorische Überbau sei relativ umfangreich und überproportional groß im Vergleich zu dem tatsächlich darauf basierenden Einsatz von gemischten Verbänden oder den so genannten European Battle Groups.

Im letzten Teil der Akademie zu Sicherheitspolitik war Hartmut Licht vom Verfassungsschutz in Hamburg bei uns zu Gast. Er berichtete uns über die Zusammenarbeit der Geheimdienste, insbesondere im Hinblick auf das aktuelle Problem des Salafismus. Um mit uns fundiert darüber diskutieren zu können, bekamen wir erstmal eine Einführung in die Geschichte des Salafismus und schlugen dann die Brücke von akuten Problemen in Hamburg zur europäischen Zusammenarbeit.

Foto: Johannes Keil

Gut Siggen – Tagungsgebäude der Alfred-Töpfer-Stiftung    Foto Joahnnes Keil

Im letzen Block ging es um die europäische Medienöffentlichkeit: Reden wir in Europa miteinander, übereinander – oder bloß aneinander vorbei? Über die Chancen und Probleme einer „echten“ europäischen Öffentlichkeit haben wir ganz praktisch mit Katarzyna Piasecka vom Web-Magazin „Cafe Babel“ diskutiert.

Wir danken allen Teilnehmern aber vor allem auch den tollen Referenten für ihre Mitarbeit!