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70 Jahre Schuman-Plan – 70 Jahre Europa – eine Bilanz!

Paris, 9. Mai 1950: In einem wahren Politkrimi schlägt der französische Außenminister der deutschen Regierung die Schaffung eines gemeinsamen Marktes für Kohle und Stahl vor. Offen für andere europäische Länder soll er zum Grundstein eines zukünftigen europäischen Bundesstaates werden. Der sogenannte Schuman-Plan markiert einen Wendepunkt in den deutsch-französischen Beziehungen und die Geburtsstunde der heutigen Europäischen Union.

In einer spannenden, live kommentierten multimedialen Zeitreise auf Großbildleinwand entführt der renommierte Politologe und Vortragsprofi Ingo Espenschied seine Zuschauer*innen durch die Entstehungsgeschichte Europas und die wechselhafte Entwicklung der letzten sieben Jahrzehnte. Wie könnten die kommenden sieben Jahrzehnte aussehen? Darüber diskutieren Jugendvertreter*innen der Parteien im Anschluss an die Live-Dokumentation gemeinsam mit dem Publikum.

Wir freuen uns mit Ihnen auf die Multimediale Open Air-Zeitreise auf Großbildleinwand im DOKULIVE® Format:

70 Jahre Schuman-Plan – 70 Jahre Europa – eine Bilanz!

Sonntag, 13. September 2020, 19.00 Uhr

Außengelände des BallinStadt Museums

Veddeler Bogen 2

20539 Hamburg

und online per Livestream

Euroschnack März: European Parties

Mitunter als Follow-Up unseres letzten Euroschnacks, bei dem wir uns mit der Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft beschäftigt haben, soll es bei der nächsten Ausgabe des Euroschnacks um die Idee europäischer, länderübergreifender Parteien als Gegenentwurf zu nationalen Parteien gehen.
Unter anderem erwarten euch Special Guests!
#dabeisein #mitdiskutieren

Wir treffen uns am Mittwoch, 11.03. um 19 Uhr im Café May, Hein-Hoyer-Straße 14.

Euroschnack Januar: Politisches Programm

Beim Euroschnack im Januar geht es um unser politisches Programm: Was fordert die JEF und wie können wir unsere politischen Vorstellungen weiterentwickeln?
Wir freuen uns insbesondere auch auf Interessierte, die unsere politischen Positionen zum ersten mal kennenlernen. Falls ihr euch das Programm schon einmal anschauen wollt werdet ihr hier fündig.
Wir treffen uns wie gewohnt am 08.01. um 19 Uhr im Café Panther (Markstraße 3, 20357 HH).

Euroschnack Dezember: How to JEF

Zum Jahresende wollen wir uns beim Euroschnack mal um uns selbst kümmern: Was ist eigentlich die JEF? Wie kann man mitmachen und was entscheiden wir? Sind wir Teil der EU?

Alle diese und noch mehr Fragen wollen wir gerne mit euch am 11. Dezember um 19 Uhr in lockerer Runde im Café Panther diskutieren. Zusätzlich wollen wir uns auch die politischen Beschlüsse ansehen, die wir in letzter Zeit als Verband gefasst haben.

Alle Mitglieder und Interessierte sind wie immer herzlich eingeladen. Das Facebook Event zur Veranstaltung findet ihr hier.

Fahrt zum internationalen Seegerichtshof mit der Europa-Union am 29.11.

Was passiert, wenn auf internationalem Gewässer Streit zwischen zwei Ländern entsteht? Wem gehören Schätze auf dem Meeresboden und wer entscheidet darüber?

Der Internationale Seegerichtshof der Vereinten Nationen hat seinen Sitz in Hamburg. Die ideale Gelegenheit, diese spannende Institution zu besuchen und über (See-) Recht (und Gerechtigkeit) zu diskutieren.

Unsere Nachbarn von der der Europa-Union im Kreis Plön organisieren am 29. November einen Tagesausflug zum Internationalen Seegerichtshof zu dem alle Interessierten aus Hamburg ebenfalls eingeladen sind. So sieht der Zeitplan aus:

(13:00 – 15:00: Anfahrt aus dem Kreis Plön)
15:00 – 16:30: Führung durch den Gerichtshof und Vortrag über die Geschichte und Aktivitäten des Seegerichts
17:00 – open end: Gemeinsames Abendessen im Elv-Restaurant www.elv-restaurant.de
anschließend Rückfahrt

Für den Besuch des Seegerichts muss ein Personalausweis oder Reisepass mitgebracht werden. Für die Planung der korrekten Zahl der Teilnehmenden bitten wir um Anmeldung. Hamburger Teilnehmer*innen können sich gerne bei Christian unter christian.kisczio@jef-hamburg.de anmelden.

Resümee der Europa-Akademie 2019 auf Gut Siggen

Vom 05. Bis 07. April 2019 haben wir im Rahmen der alljährlichen Europa-Akademie auf dem Gutshof Siggen zum Thema EU-Afrika-Beziehungen mit interessierten Teilnehmern und spannenden Referenten getagt.

Nach einer übersichtlichen Einführung in das vielschichtige Thema von Lea Rösner, BA Internationale Beziehungen und tätig für verschiedene NGO‘s, trug am Samstagmorgen Prof. Hans H. Bass, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bremen über die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen ausgewählter Afrikanischer Länder zur EU vor. Wir stellten fest, dass trotz absoluten Wachstums vieler afrikanischer Volkswirtschaften sich diese im relativen Vergleich eher langsam entwickeln. Mit ihm diskutierten wir, ob sogenanntes „Leapfrogging“, d.h. die direkte volkswirtschaftliche Entwicklung hin zum Dienstleistungssektor auch in afrikanischen Entwicklungsstaaten gelingen kann.

RA M.A. Cassimjee, bevollmächtigter Gesandter der Republik Südafrika in deren Botschaft in Berlin sprach über politische und diplomatische Beziehungen seines und anderer afrikanischer Länder zur EU.  Er hob die Vorreiterrolle Südafrikas im Gefüge der afrikanischen Staaten und in der Beziehung zur EU hervor und präsentierte die „Agenda 2063“ der Afrikanischen Union, die die langfristigen Zielsetzungen des Kontinents konstituiert. Anhand seines Vortrags beschäftigten wir uns mit der Frage, ob die positive Entwicklung Südafrikas als Vorbild für andere, weniger entwickelte afrikanische Staaten gereichen kann.

Dirk Kohnert, langjähriger Vize des Institute of African Affairs beim GIGA-Institut, bereicherte die Debatte um einen kritischen Blickwinkel auf europäische Politik in Afrika, insbesondere mit Hinsicht auf Wahlbeobachtung seitens der EU in afrikanischen Staaten sowie die Auswirkungen des Brexits für afrikanische Mitglieder des Commonwealth of Nations.

Zuletzt referierte Ole Frahm, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität St. Gallen, zur durchaus unterschiedlichen postkolonialen Entwicklung einiger afrikanischer Staaten hin zu Zentralisierung oder Dezentralisierung, worauf folgend wir über das Bestehen einer Verantwortung der ehemaligen Kolonialmächte gegenüber dem afrikanischen Kontinent, besonders mit Blick auf Infrastrukturentwicklung sprachen.

Die Vorträge wurden in zahlreichen Workshops und Diskussionsrunden aufgearbeitet und vertieft. Dabei haben wir auch ganz nebenbei interessante Anstöße für die Programmatik unseres Verbandes mitgenommen. Außerdem blieb natürlich wie immer noch genug Zeit, den malerischen Gutshof, das gute Essen und das ausgezeichnete Wetter am Ostseestrand  zu genießen.

Die Europa-Akademie 2019 war also ein voller Erfolg! Wir danken allen Referenten ebenso wie den Teilnehmern und wir freuen uns schon, bald mit den Planungen für das nächste Jahr beginnen zu können.